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Beratung, Betreuung und Unterstützung psychisch erkrankter Menschen
Wir unterstützen psychisch erkrankte Menschen dabei, eine gesundheitliche Stabilität zu erlangen und ihr Leben so gut wie möglich in eigener Verantwortung und Selbstbestimmung zu führen.Unsere Unterstützung kann sowohl in den Räumen unserer Tagesstätte wie auch zu Hause in Anspruch genommen werden.
Besuchern und Besucherinnen bieten sich bei uns in einem geschützten Rahmen Möglichkeiten zur Geselligkeit und Entspannung wie auch zum Belastungstraining, Zugang zu therapeutischen und künstlerischen Gruppen, sowie die Nutzung von Internet, Musikinstrumenten, Fahrrädern und diversen Materialien (wie z.B. Ton, Farben, Papier etc.).
Außerdem bieten wir wechselnde Sportarten in einer kleinen Turnhalle sowie gemeinsame Ausflüge, Besuche von Ausstellungen, Konzerten, Kino und Theater an.
Unsere soziotherapeutische Arbeit wird von einem ausgebildeten und zusätzlich qualifizierten Fachpersonal sozialarbeiterisch, pflegerisch und therapeutisch geleistet. Feste Ansprechpartner/ innen aus unserem Team unterstützen und begleiten bei der Bewältigung von Problemen unterschiedlichster Art und stehen insbesondere auch in Krisenzeiten zur Seite.
Konzeptionell suchen wir nach einer Begegnung zwischen Anthroposophie, Integrativer Therapie/Gestalttherapie, Logotherapie und bewährten Methoden der Sozialarbeit. Angebote, die die Kreativität der Persönlichkeit fördern, haben darin ihren zentralen Platz. Besonders wichtig ist uns, dass wir mit den Menschen, die wir betreuen, gemeinsam auf die Suche nach Sinn in ihrem Leben gehen. Sinn kann z. B. in Hobbies, sozialem Engagement, Arbeit, wie auch in Partnerschaft, künstlerischer Betätigung, Lebensphilosophie und vielem anderen gefunden werden.
Für uns ist nicht nur wichtig, was wir tun, sondern auch, wie wir es tun.
Wir sind behilflich
- bei der Überwindung von Isolation und Vereinsamung und der Verbesserung der Kommunikationsfähigkeit - bei der Förderung von Fähigkeiten, um Krisen psychischer, physischer oder sozialer Art besser zu erkennen, auszuhalten und zu überwinden - Krankenhausaufenthalte wenn möglich zu vermeiden oder deren Dauer zu verkürzen - bei Problemen in der Familie und in der Partnerschaft - bei der Suche nach bzw. beim Erhalt einer geeigneten Arbeit.
Angesprochener Personenkreis
- Personen aus psychiatrischen Kliniken - Bewohner aus psychiatrischen Wohn- und Übergangseinrichtungen - Personen, bei denen kurzzeitige stationäre psychiatrische Behandlungen erforderlich waren, und bei denen sich ohne kontinuierliche sozialtherapeutische Unterstützung in der eigenen Wohnung weitere stationäre Aufenthalte nicht vermeiden lassen - Personen mit schweren psychischen Problemen (z. B. massiven Ängsten, Antriebs- und Mutlosigkeit, Zwangsvorstellungen, existentiellen Sinnkrisen), bei denen eine stationŠre psychiatrische Behandlung immer wieder in Erwägung gezogen wird - Angehörige von psychisch erkrankten Menschen im Rahmen unseres Angehörigen-Forums.
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